Meine Praxis und ich

 

Wie viele andere Kollegen und Kolleginnen habe ich zuerst einen anderen Beruf ausgeübt. Als Erzieherin habe ich schon im Vorpraktikum Erfahrung in einem Krankenhaus für körperbehinderte Kinder gesammelt, die dort zum Beispiel nach Operationen am offenen Rücken in der Uniklinik Freiburg betreut wurden.

 

Später habe ich mit gesunden Kindern im Kindergarten gearbeitet, danach in einem Internat für körper- und geistigbehinderte Kinder und Jugendliche und anschließend in einer Werkstatt für behinderte Erwachsene - dort war ich  mit meinen MitarbeiterInnen in der Tagesstätte für die Menschen zuständig,  die körperlich oder geistig so schwer behindert waren, dass sie auch in der Werkstatt keiner geregelten Arbeit nachgehen konnten.

 

Nach einigen Jahren erlebte ich diese Arbeit als Stillstand für meine eigene Entwicklung. Da es leider nicht möglich war, in Teilzeit zu arbeiten, kündigte ich damals meine Stelle, ohne zu wissen, wie es weitergehen wird. 

 

Schon als junge Frau wurde ich selbst krank, und da mir kein Arzt helfen konnte - einer hatte mich sogar sehr belogen, indem er mir Heilung versprochen und falsche Hoffnungen geweckt hat - streckte ich meine Fühler in die alternative und spirituelle Richtung aus. Mein verstorbener Mann unterstützte mich in allem, und so konnte ich mir etwa ein Jahr lang Zeit lassen, um herauszufinden, wie mein beruflicher Weg weitergehen könnte - ich informierte mich über Ausbildungen im künstlerischen Bereich und sammelte gleichzeitig Informationen über verschiedene Heilpraktikerschulen.

 

Am letzten Abend eines privaten Bachblütenkurses, sagte Ursel Leßmann, die Heilpraktikerin, die den Kurs für ein paar Freundinnen gehalten hatte, ganz nebenbei und schon im Gehen, dass sie eine Heilpraktikerschule eröffnen wird -  und ich: "Da bin ich dabei!" Nach einiger Zeit des Reifens war der Entschluss dann sehr schnell gefasst. Ursel Leßmann hat es mir später auch ermöglicht, in ihrer homöopathischen Praxis zu hospitieren, was mir sehr viel gebracht hat. Außer der homöopathischen Ausbildung an Ursel Leßmanns Heilpraktikerakademie in Heilbronn, die es inzwischen leider nicht mehr gibt, habe ich viel verschiedene Seminare bei zum Teil weltweit bekannten Homöopathen belegt. So war ich zum Beispiel mehrfach Teilnehmerin der Homöopathiewoche in Bad Boll und an der Homöopathie Akademie in Gauting.

 

Schließlich habe ich Dr. Joseph Michael Levry kennengelernt, der nicht nur ein wichtiger Lehrer für mich und meinen Mann, sondern auch ein ganz besonderer und persönlicher Freund geworden ist. An dem was sich aus all dem entwickelt hat, können Sie auf diesen Seiten teilhaben.

 

Während der Ausbildung zur Heipraktikerin habe ich auch immer den Kontakt zu Kindern aufrecht erhalten. Eine Zeit lang habe ich in der Hausaufgabenbetreuung gearbeitet und Kinder privat betreut. Heute lebe ich mit meinem Lebenspartner zusammen, arbeite als Heilpraktikerin und Yogalehrerin und in Teilzeit auch als festangestellte Erzieherin. Nach einiger Zeit in einem Naturkindergarten, bin ich jetzt wieder in der Arbeit mit behinderten Menschen angekommen.

In einer Außenklasse der Paul-Aldinger-Schule bin ich als betreuende Kraft zusätzlich zu den Lehrerinnen als Unterstützung für die behinderten Kinder zuständig. Ich finde es wunderbar, das immer öfter Wege gefunden werden, behinderten und nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen eine gemeinsame Entwicklung zu ermöglichen. 

Der persönliche Kontakt zu meinen Patienten ist mir besonders wichtig.  Ich vertraue auf alternative Methoden zur Schulmedizin, die diese zwar nicht in jedem Fall ersetzen aber immer sinnvoll ergänzen und unterstützen können. Gerne gebe ich mein Wissen an Sie weiter und biete zu allen Themen auch Kurse an.

Sollten Sie Fragen zum Praxisablauf oder zu den von mir angewendeten Methoden haben, nehmen Sie jederzeit Kontakt mit mir auf!

 

In meinem Shop finden Sie interessante Bücher und CDs. Schauen Sie sich einfach mal um.